"Wikinger Individuell" - Harzer Hexenstieg. Anreise und Abreise erfolgt dabei auf eigene Kosten, mit dem "Dauer-Spezial" der Deutschen Bahn gelangt man aber recht preisgünstig nach "Osterode" und von "Thale" zurück nach Hause.

Bezüglich des Preises muss sich "Wikinger Reisen" den Vergleich mit dem "Harzer Verkehrsverbund" gefallen lassen, da die Reise von diesen durchgeführt wird und ein Flyer dieses Anbieters von "Wikinger Reisen" den Reiseunterlagen beigelegt wurde. Mit dem "Harzer Verkehrsverbund" ist die Reise günstiger (gute 30%!) zu bekommen, was wohl daran liegt, das die Hotelklasse eine niedrigere ist als bei "Wikinger Reisen", dafür liegen zumindest lt. Beschreibung die Hotels direkt am "Harzer Hexenstieg".

An Reiseunterlagen erhält man neben dem schon erwähnten Flyer mit der Route eine große Wanderkarte zum "Harzer Hexenstieg" (1:30000) mit welcher man sich auch etwas abseits der Strecke gut orientieren kann. Weiterhin gibt es eine detaillierte Wegbeschreibung in A4 (A5 wäre meiner Meinung nach besser gewesen, da man das ganze Problemlos in die Hosen- bzw. Jackentasche stecken könnte. Mit dem Stadtplan von Osterode bzw. Quedlinburg findet man zu den Hotels am Anfang und am Ende der Reise. Komplettiert wird das Ganze durch einen Koffer-Anhänger für den Gepäcktransport unterwegs. Alles Wasserdicht verpackt in zwei ZIP-Folientüten.

Die im folgenden beschriebene Wanderung fand bei schönem Herbstwetter vom 23. bis 28.09.2007 statt.

Markierungen des Hexenstiegs:

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1. Tag - Anreise nach Osterode
Mit der Bahn ging es von Dresden über Berlin und Braunschweig zur Westseite des Harzes, nach Osterode. Wer rechtzeitig bucht, kann das "Dauer-Spezial" der Bahn nutzen - je Strecke für 29,- EUR. Nach der Ankunft in Osterode ging es quer durch die Innenstadt um erst einmal das Gepäck loszuwerden. Anschließend wieder in die Stadt, auch der Startpunkt des "Harzer Hexenstiegs" wurde aufgesucht. Sollte man nicht gerade wie ich an einem Sonntag anreisen und sich zu den "Jägern und Sammlern" zählen, dann in der Touristen-Information vorbeischauen und nach dem "Wanderpass Harzer Wandernadel" (2,- EUR) fragen. An mehreren Stellen entlang der Strecke befinden sich "Stempelboxen" um das Heft zu füllen. Hat man für den "Harzer Hexenstieg" mindestens Neun (dabei ist der Erste und Letzte unbedingt erforderlich) erhält man die "Wandernadel Harzer Hexenstieg" und könnte gleichzeitig die "Harzer Wandernadel" in Bronze bekommen. Wandert man gerne etwas mehr könnte daraus mit genügend Stempeln auch die Goldene Version werden. Vorschläge zu diesen Abstechern finden sich hier im Reisebericht und auch in den "Hinweisen zur Wegbeschreibung".

2. Tag - von Osterode nach Clausthal-Zellerfeld
Nach dem Frühstück ging es endlich los. Schon nach den ersten Metern stellte sich heraus, das die Wegbeschreibung, welche "Wikinger Reisen" zur Verfügung gestellt hatte, nicht ganz korrekt ist. Aber zum Ziel gefunden habe ich mich dennoch - bei Unklarheiten bin ich der "Hexe" gefolgt. Die erste Stunde geht es fast nur Bergauf, hinauf zum "Eselsplatz". Hier bin ich persönlich auf die erste "Stempelbox" gestoßen und der Stempel landete auch gleich in der Wegbeschreibung. Das es die "Harzer Wandernadel" gibt, erfuhr ich erst später. Nach einer Pause oberhalb von "Lerbach" mit herrlichem Ausblick über den Ort ging es weiter bergan zum "Mangelhalber Tor". In Richtung Clausthal-Zellerfeld geht es hinunter zu einigen schönen Seen, leider war dort nicht viel von der Herbstfärbung der Bäume zu sehen, da der Wald meistens aus Nadelbäumen besteht. Kurz nach dem 1. See wurde der "Harzer Hexenstieg" verlassen und der Weg führte Richtung Hotel. Über einen recht matschigen Weg vorbei an einem Zeltplatz und über eine große Wiese ging es zum Ortseingang von Clausthal-Zellerfeld. Hier erhielt die Wanderung ihren ersten Dämpfer, da das Hotel am anderen Ende der Stadt lag und diese also komplett durchquert werden musste - ca. 1 Stunde zu Fuß. Die Stadt selber bietet eine Menge schöner alter Häuser, die größte Holzkirche Deutschlands und in den Parks in der Stadt wurde nach der Wanderung entspannt und ein interessantes Buch gelesen.



3. Tag - von Clausthal-Zellerfeld nach Altenau
Als Erstes ging es in die örtliche Vertretung des "Harz-Klub e.V" um das "Stempelheft" für die "Harzer Wandernadel" zu erhalten. Anschließend noch ein kurzer Stopp im Supermarkt und wieder quer durch die Stadt zurück zum "Harzer Hexenstieg". Der von "Wikinger Reisen" beschriebene Weg ging etwas weiter östlich zurück, da ich aber den kompletten "Harzer Hexenstieg" gehen wollte, nahm ich den selben Weg wie Gestern. Geht man den vorgeschlagenen Weg, fehlen ca. 800m vom "Harzer Hexenstieg". Als nächstes ging es zum Damm des "Oberen Nassewieser Teiches", vorbei am "Entensumpf". Ein Abstecher zum "Innerstesprung" lohnt sich nur bedingt, da dort wie beschrieben nur ein Stein mitten im Wald steht (ca. 300m für hin und zurück). Was in "Google Earth" noch als dichter Wald zu sehen ist, wurde inzwischen an mehreren Stellen des Weges großflächig abgeholzt - so konnte ich aber auch mehr von der herrlichen Sonne abbekommen. An der "Huttaler Widerwaage" wurde ein Pause eingelegt und die Ruhe genossen, da die Waldarbeiter auch gerade Pause machten. Auf dem "Sperberhaidamm" ging es parallel zur Bundesstraße weiter zum "Dammhaus". Ein recht großer Teil der Strecke geht entlang von Bundesstraßen - mit dem entsprechenden Lärmpegel. Wirklich stille Plätze zum Entspannen gibt nur sehr wenige - ein solcher folgt mit "Fieke Märtens Brunnen"! Ca. eine Stunde später wurde schon der Abzweig nach Altenau erreicht, so das noch genügend Zeit für einen weiteren Abstecher war. Weiter geradeaus auf dem "Harzer Hexenstieg" bis zum nächsten Abzweig nach Altenau (ca. 500m), ein paar Meter weiter fließt die "Große Oker". Immer noch genügend Reserven, ging es Rechts hinauf, über die "Philipp-Brücke" zur "Branderklippe" (eine weitere Stempelstelle). Und wieder hinab, vorbei an der "Schusterklippe", endete dieser Abstecher wieder genau an den Wegweisern der "Skiwiese Rose". Quer über den Skihang ging es hinein nach Altenau, allerdings versagte an dieser Stelle wieder die "Wikinger-Wegbeschreibung" (siehe Hinweis).



4. Tag - von Altenau auf den Brocken
Wieder abweichend von der "Wikinger-Wegbeschreibung" ging es an diesem Tag über die "Breite Straße" direkt nach Süden um dann parallel zur "Großen Oker" an den Endpunkt der gestrigen Etappe des "Harzer Hexenstieg" zu gelangen. Der Weg führte in großem Bogen nach Nord-Osten, wo er auf die "Kleine Oker" traf. Dabei läuft man immer parallel zum Dammgraben, zeitweise komme ich mir vor wie auf Madeira - beim Levada-Wandern. Kurz hinter dem "Nabetaler Wasserfall" (schönen Gruß an die Engländer, welche ich in den nächsten Tagen noch öfters treffen sollte), Richtung "Torfhaus" gibt es eine recht steile Passage, welche zwar als Weg zu erkennen ist, man aber trotzdem etwas klettern muss. Der folgende Weg direkt am Abhang entlang gibt dafür schöne Blicke Richtung Torfhaus und ins Tal frei. Besonders "interessant" wurde der Weg, als eine große Schulklasse, wohl aus der nahe gelegenen Jugendherberge entgegenkam. Da half nur zur Seite treten und Abwarten. An "Torfhaus" vorbei ging es hinein in den Nationalpark, in welchem sich die Markierungen des "Harzer Hexenstiegs" nur noch auf vereinzelten Wegweisern und nicht mehr an den Bäumen befinden. Man hatte also nicht immer eine "Hexe" im Sichtfeld wie bisher. Für einige Meter teilt sich der "Harzer Hexenstieg" - Links geht es über einen Bohlenweg über ein Moor, Rechts (ohne Wegweiser) auf einem Waldweg weiter. Ich habe den Waldweg gewählt, da mir im Moor zu viele Touristen unterwegs waren und damit viel zu laut. Nach ca. 200m vereinen sich beide Wege wieder. Die Wanderung ging auf dem "Goetheweg" weiter und ich habe mir das recht nett vorgestellt, aber leider ist das über weite Strecken ein ausgebauter und geschotterter 5m breiter Forstweg, auf welchem das Wandern nicht wirklich Spass macht. Am Rastplatz "Eckersprung" lohnt sich nur ein kurzer Stopp um den Stempel für die "Harzer Wandernadel" zu holen, ansonsten war der Platz zu sehr vermüllt. Abfallbehälter gibt es keine, da man seinen Müll ja wieder mitnehmen soll. Und wer das nicht macht, lässt ihn dann einfach liegen. Dann lieber eine kleine Pause, nachdem ich den "Kollonnenweg" hinauf gewandert und an den Schienen der "Brockenbahn" angekommen bin. Dort gibt es einige Bänke mit herrlichem Blick Richtung Westen/"Torfhaus". Bis zum Abzweig zum "Brocken" hinauf ging es parallel zur Schiene immer leicht bergauf. Etwas deprimierend waren die Massen von Schülern welche noch recht munter auf dem Weg herumsprangen und man selber aber schon einige Kilometer in den Beinen hatte. Sicher sind die wohl ruhiger geworden, denn bis "Torfhaus" oder "Schierke" waren es noch einige Kilometer. ;-) Auf dem Gipfel des "Brocken" angekommen und nach dem notwendigen "Gipfelbild" wurde das Zimmer im Hotel aufgesucht, das Gepäck abgestellt und es ging hinauf in die 8. Etage, von welcher man einen spektakulären Ausblick auf das Umland hat. Um meine "Sammelwut" zu befriedigen ging es wieder raus und Richtung "Schierke" über den "Eckerlochstieg" hinab zum "Eckerloch" - einer weiteren Stempelstelle. Schon nach ca. 1 Stunde wieder auf dem Gipfel wurde noch der Gipfelrundweg gegangen und ein paar Fotos von der "Brockenbahn" geschossen. Zu diesem Zeitpunkt merkte man schon, das es langsam ruhiger wurde, mit jeder Bahn wurden es weniger Touristen und man konnte den Weitblick ohne Störungen genießen. Vom Restaurant in der 7. Etage hat man ebenso einen herrlichen Ausblick wie eine Etage höher, kann aber bequem sitzen und etwas essen. Leider wurde der Sonnenuntergang durch einige Wolken verdeckt. Für Leute die gerne den Sonnenauf- und Untergang anschauen - an jeder Gangtür im Hotel hingen die entsprechenden Zeiten - netter Service.



5. Tag - vom Brocken nach Mandelholz
Über die "Brockenchausee" vom "Brocken" hinab bis zum Abzweig an der "900m Höhenmarke". Für einen weiteren Stempel (Umweg ca. 4km) ging es hier ab nach Norden zu den "Großen Zeterklippen". Ein herrlich ruhiger Waldweg welcher am Ende mit einem ebenso herrlichen Blick auf den "Brocken" belohnte. Wieder zurück auf dem "Harzer Hexenstieg" sollte es über den "Glashüttenweg" nach "Drei Annen Hohe" gehen, leider wurde auf dem Weg mit einem Schild vor Baumfällarbeiten gewarnt. Da mir aber einige andere Wanderer entgegen kamen, ging ich auch weiter - von den Baumfällarbeiten war weder etwas zu sehen noch zu hören. Dafür waren einige röhrende Hirsche zu hören, der Versuch zumindest den Ton mit der Kamera aufzunehmen ist leider gescheitert, so das es hier keine Hörprobe gibt. Kurz darauf, abseits des Hauptwanderwegs auf der Jagd nach einem weiteren Stempel, wen trifft man da mitten im Wald? Zwei aus der Island-Reisegruppe - Hallo ihr beiden! Wieder zurück auf dem rechten Pfad folgte ich für ca. 1,5km dem "Harzer Hexenstieg" um an der "Spinne" wieder nach Norden (natürlich für einen weiteren Stempel ;-)) abzubiegen. Der Umweg hätte sich aber allein schon wegen der Landschaft gelohnt - der Aufstieg erfolgt über einen Bohlenweg über ein Hochmoor zu den Klippen. Über eine kleine Leiter gelangte ich nach ganz oben und hatte einen herrlichen Weitblick. Zurück an der "Spinne" wurde schon nach ca. 700m der "Trudenstein" erreicht - mit Blick ins Tal zwischen "Elend" und "Mandelholz". Anschließend ging es stetig bergab nach "Drei Annen Hohe", vorbei an Bäumen mit herrlicher Herbstfärbung und an großen Lichtungen. In "Drei Annen Hohe" angekommen stand die nächste Entscheidung an: der "Wikinger-Wegbeschreibung" folgen oder auf dem "Harzer Hexensteig" weiter? Laut Karte sollte dieser sich einige Kilometer weiter im Süden wieder aufteilen und die südliche Variante direkt nach "Mandelholz" führen. Also weiter geradeaus, dann durch den Wald bis zum Abzweig der südlichen Variante, welcher aber etwas versteckt am "Rastplatz Steinbach" liegt. Durch dichte Wälder und entlang von kleinen Bächen gelangte ich genau neben dem Hotel wieder zu einer Bundesstraße. Damit hatte ich für diesen Tag genug und nach einer heißen Dusche und einem leckeren Abendbrot war der Tag vorbei.



6. Tag - von Mandelholz nach Wendefurth/Altenbrak
Draußen war es recht nebelig und leichter Nieselregel sorgte für eine hohe Luftfeuchtigkeit. Von der "Talsperre Mandelholz" gab es nicht viel zu sehen, da alles Grau in Grau da lag. Über den Damm dieser Talsperre ging es erst einmal parallel zur Straße nach "Neue Hütte" und dann den "Harzer Hexenstieg" wieder Richtung Norden um an das Ende der gestrigen Etappe anzuknüpfen. Anschließend wieder zurück nach "Neue Hütte" und dem "Harzer Hexensteig" gefolgt bis zum "Königshütter Wasserfall" und weiter durch den Ort. Am Ortsausgang ging es gleich wieder einen Berg hinauf um zur "Ruine Königsburg" zu gelangen und die "Stempelsucht" zu befriedigen. Trotz des diesigen Wetters konnte ich auch einen Blick über "Königshütte" werfen. Entlang der "Überleitungssperre" ging es weiter nach Osten bis zur "Trogfurther Brücke" = der Staumauer. Durch noch mehr Wald und vorbei an riesigen Abraumhalden des Kalibergbaus wurde in einer Hütte eine Pause eingelegt um diese wenigstens trocken zu überstehen. Oberhalb von "Rübeland", am Aussichtpunkt "Hohe Kleef" gab es einen Ausblick über die Stadt und ins Tal. Wegen der tiefhängenden Wolken war von den Bergen rumherum leider nichts zu sehen. Durch "Kreuztal" und "Neuwerk" ging es wieder hinauf in die Berge, in stetigem Bergauf und Bergab parallel zur "Talsperre Wendefurt". Für Pilzsammler wäre dies die ideale Wanderung gewesen, Links und Rechts des Weges standen massenweise Pilze der verschiedensten Sorten. Da ich aber keine Ahnung davon habe, habe ich die Finger davon gelassen. Kurz nach einer Lichtung am "Kuhberg" sind sie wieder da die Engländer, wir grüßen uns nur kurz, da ich gerade die Abholung in "Wendefurth" abgesagt hatte und somit bis nach "Altenbrak" muss. Kurze Zeit geht es direkt durch ein Bett eines kleinen Baches und über schöne Waldwege zur Staumauer der "Talsperre Wendefurt". Entlang der "Bode" ging es anschließend nach "Altenbrak", wo wieder die "Stempelsucht" zuschlug. Am Ortseingang führen die Nordliche und Südliche Variante des "Harzer Hexenstieg" wieder zusammen, ein Stück entfernt auf dem Südlichen soll es einen weiteren Stempel geben, am Aussichtspunkt "Schöneburg". Am Ende waren es gut 3km zusätzlich durch ein großes abgeholztes Gebiet und die Aussicht war zwar vorhanden, aber wegen des trüben Wetters nicht sonderlich spektakulär. Nach etwas Verwirrung im Ort wurde dann auch das Hotel des Tages gefunden, vorher sah ich die Engländer noch ein letztes Mal - winkend bei einem heißen Getränk in einem anderen Hotel.



7. Tag - von Altenbrack nach Thale
Auch dies sollte wieder ein trüber Tag werden, der Nebel hängt tief im "Bode"-Tal, allerdings bleibt es bis "Thale" trocken. In "Altenbrack" geht über die Brücke zurück zum "Harzer Hexenstieg" und weiter entlang der "Bode" bis nach "Treseburg". Und wieder einen Berg hinauf zum "Aussichtspunkt Weißer Hirsch" (Stempelstelle...). Allerdings hing der Nebel schon im Wald, so das es Oben angekommen außer Nebel nichts zu sehen gab: links ein Baum, rechts ein Baum, dazwischen eine Bank und davor ein Geländer. Dahinter nur Nebel, Nebel und Nebel. Wieder unten ging es im "Bode-Tal" weiter mit Ausblicken ins Tal bis zum Abzweig zur "Rosstrappe". In meinem Wahn doch noch die "Goldene Harzer Wandernadel" zu erhalten ging es natürlich hinauf Stempel holen, kurz von der "Rosstrappe" ins Tal blicken und wieder hinunter (1 Stunde Umweg). Nur wenige Meter weiter, unterhalb der "Rosstrappe" ging es an der Gaststätte "Königsruh" vorbei über eine Brücke und gleich wieder in vielen Serpentinen bergauf Richtung "Hexentanzplatz". Oben angekommen am "Tierpark Hexentanzplatz" entlang erst einmal nach Rechs zur "Prinzensicht" (etwas über 2km Umweg). Die Aussicht war erwartungsgemäß "nebelig". Nachdem auch der letzte Stempel am Eingang des Tierparks abeholt wurde, gab es noch einen kleinen Rundgang auf dem "Hexentanzplatz". Wegen des Wetters war recht wenig los und man kam überall gut hin. Bergab habe ich auf die 2,5km nach Unten verzichtet und bin mit der Seilbahn wieder ins Tal gefahren. Eigentlich wollte ich von der Talstation aus noch den letzten fehlenden Kilometer des "Harzer Hexenstiegs" laufen (zur Gaststätte "Königsruh" und wieder zurück), aber da es anfing zu regnen habe ich darauf verzichtet. Schließlich bin ich den Weg in den letzten Jahren schon oft gegangen. Also wieder den Wegweisern des "Harzer Hexenstiegs" gefolgt und quer durch den Kurpark zu dessen Ende am Bahnhof gelaufen. Links davon hinein in die Touristinformation und die "Harzer Hexenstieg Wandernadel" und die "Goldene Harzer Wandernadel" abgeholt. Geschafft! Durch Zufall waren es auch nur noch 10 Minuten bis der Zug nach "Quedlinburg" abfuhr, so das ich nicht lange auf dem Bahnsteig herumstehen musste.



Damit war diese schöne Wanderung leider schon zu Ende, aber ich werde mit Sicherheit wieder in den Harz fahren um zu wandern. Schließlich gibt es noch weitere Stufen der "Wandernadel" und auch die südliche Variante des "Harzer Hexenstiegs" will ich noch erkunden. Meine Empfehlung hat diese Reise.


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