ACHTUNG: die Strecke
scheint seit 2010 anders zu verlaufen. Daher ist der
Bericht nur als Info zu sehen.
Nach der Standortwanderreise auf Madeira und der Rundreise
auf Island sollte nun die dritte Reiseform von "Wikinger
Reisen" getestet werden - "Wikinger Individuell". Anreise
und Abreise erfolgt dabei auf eigene Kosten, mit dem
"Dauer-Spezial" der Deutschen Bahn gelangt man aber recht
preisgünstig nach "Osterode" und von "Thale" zurück nach
Hause.
Bezüglich des Preises muss sich "Wikinger Reisen" den
Vergleich mit dem "Harzer Verkehrsverbund" gefallen lassen,
da die Reise von diesen durchgeführt wird und ein Flyer
dieses Anbieters von "Wikinger Reisen" den Reiseunterlagen
beigelegt wurde. Mit dem "Harzer Verkehrsverbund" ist die
Reise günstiger (gute 30%!) zu bekommen, was wohl daran
liegt, das die Hotelklasse eine niedrigere ist als bei
"Wikinger Reisen", dafür liegen zumindest lt. Beschreibung
die Hotels direkt am "Harzer Hexenstieg".
An Reiseunterlagen erhält man neben dem schon erwähnten
Flyer mit der Route eine große Wanderkarte zum "Harzer
Hexenstieg" (1:30000) mit welcher man sich auch etwas
abseits der Strecke gut orientieren kann. Weiterhin gibt es
eine detaillierte Wegbeschreibung in A4 (A5 wäre meiner
Meinung nach besser gewesen, da man das ganze Problemlos in
die Hosen- bzw. Jackentasche stecken könnte. Mit dem
Stadtplan von Osterode bzw. Quedlinburg findet man zu den
Hotels am Anfang und am Ende der Reise. Komplettiert wird
das Ganze durch einen Koffer-Anhänger für den
Gepäcktransport unterwegs. Alles Wasserdicht verpackt in
zwei ZIP-Folientüten.
Die im folgenden beschriebene Wanderung fand bei schönem
Herbstwetter vom 23. bis 28.09.2007 statt.
Markierungen des Hexenstiegs:
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1. Tag - Anreise nach
Osterode
Mit der Bahn ging es von Dresden über Berlin und
Braunschweig zur Westseite des Harzes, nach Osterode. Wer
rechtzeitig bucht, kann das "Dauer-Spezial" der Bahn nutzen
- je Strecke für 29,- EUR. Nach der Ankunft in Osterode
ging es quer durch die Innenstadt um erst einmal das Gepäck
loszuwerden. Anschließend wieder in die Stadt, auch der
Startpunkt des "Harzer Hexenstiegs" wurde aufgesucht.
Sollte man nicht gerade wie ich an einem Sonntag anreisen
und sich zu den "Jägern und Sammlern" zählen, dann in der
Touristen-Information vorbeischauen und nach dem
"Wanderpass Harzer Wandernadel" (2,- EUR) fragen. An
mehreren Stellen entlang der Strecke befinden sich
"Stempelboxen" um das Heft zu füllen. Hat man für den
"Harzer Hexenstieg" mindestens Neun (dabei ist der Erste
und Letzte unbedingt erforderlich) erhält man die
"Wandernadel Harzer Hexenstieg" und könnte gleichzeitig die
"Harzer Wandernadel" in Bronze bekommen. Wandert man gerne
etwas mehr könnte daraus mit genügend Stempeln auch die
Goldene Version werden. Vorschläge zu diesen Abstechern
finden sich hier im Reisebericht und auch in den "Hinweisen
zur Wegbeschreibung".
2. Tag - von Osterode nach
Clausthal-Zellerfeld
Nach dem Frühstück ging es endlich los. Schon nach den
ersten Metern stellte sich heraus, das die Wegbeschreibung,
welche "Wikinger Reisen" zur Verfügung gestellt hatte,
nicht ganz korrekt ist. Aber zum Ziel gefunden habe ich
mich dennoch - bei Unklarheiten bin ich der "Hexe" gefolgt.
Die erste Stunde geht es fast nur Bergauf, hinauf zum
"Eselsplatz". Hier bin ich persönlich auf die erste
"Stempelbox" gestoßen und der Stempel landete auch gleich
in der Wegbeschreibung. Das es die "Harzer Wandernadel"
gibt, erfuhr ich erst später. Nach einer Pause oberhalb von
"Lerbach" mit herrlichem Ausblick über den Ort ging es
weiter bergan zum "Mangelhalber Tor". In Richtung
Clausthal-Zellerfeld geht es hinunter zu einigen schönen
Seen, leider war dort nicht viel von der Herbstfärbung der
Bäume zu sehen, da der Wald meistens aus Nadelbäumen
besteht. Kurz nach dem 1. See wurde der "Harzer Hexenstieg"
verlassen und der Weg führte Richtung Hotel. Über einen
recht matschigen Weg vorbei an einem Zeltplatz und über
eine große Wiese ging es zum Ortseingang von
Clausthal-Zellerfeld. Hier erhielt die Wanderung ihren
ersten Dämpfer, da das Hotel am anderen Ende der Stadt lag
und diese also komplett durchquert werden musste - ca. 1
Stunde zu Fuß. Die Stadt selber bietet eine Menge schöner
alter Häuser, die größte Holzkirche Deutschlands und in den
Parks in der Stadt wurde nach der Wanderung entspannt und
ein interessantes Buch gelesen.
3. Tag - von Clausthal-Zellerfeld nach
Altenau
Als Erstes ging es in die örtliche Vertretung des
"Harz-Klub e.V" um das "Stempelheft" für die "Harzer
Wandernadel" zu erhalten. Anschließend noch ein kurzer
Stopp im Supermarkt und wieder quer durch die Stadt zurück
zum "Harzer Hexenstieg". Der von "Wikinger Reisen"
beschriebene Weg ging etwas weiter östlich zurück, da ich
aber den kompletten "Harzer Hexenstieg" gehen wollte, nahm
ich den selben Weg wie Gestern. Geht man den
vorgeschlagenen Weg, fehlen ca. 800m vom "Harzer
Hexenstieg". Als nächstes ging es zum Damm des "Oberen
Nassewieser Teiches", vorbei am "Entensumpf". Ein Abstecher
zum "Innerstesprung" lohnt sich nur bedingt, da dort wie
beschrieben nur ein Stein mitten im Wald steht (ca. 300m
für hin und zurück). Was in "Google Earth" noch als dichter
Wald zu sehen ist, wurde inzwischen an mehreren Stellen des
Weges großflächig abgeholzt - so konnte ich aber auch mehr
von der herrlichen Sonne abbekommen. An der "Huttaler
Widerwaage" wurde ein Pause eingelegt und die Ruhe
genossen, da die Waldarbeiter auch gerade Pause machten.
Auf dem "Sperberhaidamm" ging es parallel zur Bundesstraße
weiter zum "Dammhaus". Ein recht großer Teil der Strecke
geht entlang von Bundesstraßen - mit dem entsprechenden
Lärmpegel. Wirklich stille Plätze zum Entspannen gibt nur
sehr wenige - ein solcher folgt mit "Fieke Märtens
Brunnen"! Ca. eine Stunde später wurde schon der Abzweig
nach Altenau erreicht, so das noch genügend Zeit für einen
weiteren Abstecher war. Weiter geradeaus auf dem "Harzer
Hexenstieg" bis zum nächsten Abzweig nach Altenau (ca.
500m), ein paar Meter weiter fließt die "Große Oker". Immer
noch genügend Reserven, ging es Rechts hinauf, über die
"Philipp-Brücke" zur "Branderklippe" (eine weitere
Stempelstelle). Und wieder hinab, vorbei an der
"Schusterklippe", endete dieser Abstecher wieder genau an
den Wegweisern der "Skiwiese Rose". Quer über den Skihang
ging es hinein nach Altenau, allerdings versagte an dieser
Stelle wieder die "Wikinger-Wegbeschreibung" (siehe
Hinweis).
4. Tag - von Altenau auf den Brocken
Wieder abweichend von der "Wikinger-Wegbeschreibung" ging
es an diesem Tag über die "Breite Straße" direkt nach Süden
um dann parallel zur "Großen Oker" an den Endpunkt der
gestrigen Etappe des "Harzer Hexenstieg" zu gelangen. Der
Weg führte in großem Bogen nach Nord-Osten, wo er auf die
"Kleine Oker" traf. Dabei läuft man immer parallel zum
Dammgraben, zeitweise komme ich mir vor wie auf Madeira -
beim Levada-Wandern. Kurz hinter dem "Nabetaler Wasserfall"
(schönen Gruß an die Engländer, welche ich in den nächsten
Tagen noch öfters treffen sollte), Richtung "Torfhaus" gibt
es eine recht steile Passage, welche zwar als Weg zu
erkennen ist, man aber trotzdem etwas klettern muss. Der
folgende Weg direkt am Abhang entlang gibt dafür schöne
Blicke Richtung Torfhaus und ins Tal frei. Besonders
"interessant" wurde der Weg, als eine große Schulklasse,
wohl aus der nahe gelegenen Jugendherberge entgegenkam. Da
half nur zur Seite treten und Abwarten. An "Torfhaus"
vorbei ging es hinein in den Nationalpark, in welchem sich
die Markierungen des "Harzer Hexenstiegs" nur noch auf
vereinzelten Wegweisern und nicht mehr an den Bäumen
befinden. Man hatte also nicht immer eine "Hexe" im
Sichtfeld wie bisher. Für einige Meter teilt sich der
"Harzer Hexenstieg" - Links geht es über einen Bohlenweg
über ein Moor, Rechts (ohne Wegweiser) auf einem Waldweg
weiter. Ich habe den Waldweg gewählt, da mir im Moor zu
viele Touristen unterwegs waren und damit viel zu laut.
Nach ca. 200m vereinen sich beide Wege wieder. Die
Wanderung ging auf dem "Goetheweg" weiter und ich habe mir
das recht nett vorgestellt, aber leider ist das über weite
Strecken ein ausgebauter und geschotterter 5m breiter
Forstweg, auf welchem das Wandern nicht wirklich Spass
macht. Am Rastplatz "Eckersprung" lohnt sich nur ein kurzer
Stopp um den Stempel für die "Harzer Wandernadel" zu holen,
ansonsten war der Platz zu sehr vermüllt. Abfallbehälter
gibt es keine, da man seinen Müll ja wieder mitnehmen soll.
Und wer das nicht macht, lässt ihn dann einfach liegen.
Dann lieber eine kleine Pause, nachdem ich den
"Kollonnenweg" hinauf gewandert und an den Schienen der
"Brockenbahn" angekommen bin. Dort gibt es einige Bänke mit
herrlichem Blick Richtung Westen/"Torfhaus". Bis zum
Abzweig zum "Brocken" hinauf ging es parallel zur Schiene
immer leicht bergauf. Etwas deprimierend waren die Massen
von Schülern welche noch recht munter auf dem Weg
herumsprangen und man selber aber schon einige Kilometer in
den Beinen hatte. Sicher sind die wohl ruhiger geworden,
denn bis "Torfhaus" oder "Schierke" waren es noch einige
Kilometer. ;-) Auf dem Gipfel des "Brocken" angekommen und
nach dem notwendigen "Gipfelbild" wurde das Zimmer im Hotel
aufgesucht, das Gepäck abgestellt und es ging hinauf in die
8. Etage, von welcher man einen spektakulären Ausblick auf
das Umland hat. Um meine "Sammelwut" zu befriedigen ging es
wieder raus und Richtung "Schierke" über den
"Eckerlochstieg" hinab zum "Eckerloch" - einer weiteren
Stempelstelle. Schon nach ca. 1 Stunde wieder auf dem
Gipfel wurde noch der Gipfelrundweg gegangen und ein paar
Fotos von der "Brockenbahn" geschossen. Zu diesem Zeitpunkt
merkte man schon, das es langsam ruhiger wurde, mit jeder
Bahn wurden es weniger Touristen und man konnte den
Weitblick ohne Störungen genießen. Vom Restaurant in der 7.
Etage hat man ebenso einen herrlichen Ausblick wie eine
Etage höher, kann aber bequem sitzen und etwas essen.
Leider wurde der Sonnenuntergang durch einige Wolken
verdeckt. Für Leute die gerne den Sonnenauf- und Untergang
anschauen - an jeder Gangtür im Hotel hingen die
entsprechenden Zeiten - netter Service.
5. Tag - vom Brocken nach Mandelholz
Über die "Brockenchausee" vom "Brocken" hinab bis zum
Abzweig an der "900m Höhenmarke". Für einen weiteren
Stempel (Umweg ca. 4km) ging es hier ab nach Norden zu den
"Großen Zeterklippen". Ein herrlich ruhiger Waldweg welcher
am Ende mit einem ebenso herrlichen Blick auf den "Brocken"
belohnte. Wieder zurück auf dem "Harzer Hexenstieg" sollte
es über den "Glashüttenweg" nach "Drei Annen Hohe" gehen,
leider wurde auf dem Weg mit einem Schild vor
Baumfällarbeiten gewarnt. Da mir aber einige andere
Wanderer entgegen kamen, ging ich auch weiter - von den
Baumfällarbeiten war weder etwas zu sehen noch zu hören.
Dafür waren einige röhrende Hirsche zu hören, der Versuch
zumindest den Ton mit der Kamera aufzunehmen ist leider
gescheitert, so das es hier keine Hörprobe gibt. Kurz
darauf, abseits des Hauptwanderwegs auf der Jagd nach einem
weiteren Stempel, wen trifft man da mitten im Wald? Zwei
aus der Island-Reisegruppe - Hallo ihr beiden! Wieder
zurück auf dem rechten Pfad folgte ich für ca. 1,5km dem
"Harzer Hexenstieg" um an der "Spinne" wieder nach Norden
(natürlich für einen weiteren Stempel ;-)) abzubiegen. Der
Umweg hätte sich aber allein schon wegen der Landschaft
gelohnt - der Aufstieg erfolgt über einen Bohlenweg über
ein Hochmoor zu den Klippen. Über eine kleine Leiter
gelangte ich nach ganz oben und hatte einen herrlichen
Weitblick. Zurück an der "Spinne" wurde schon nach ca. 700m
der "Trudenstein" erreicht - mit Blick ins Tal zwischen
"Elend" und "Mandelholz". Anschließend ging es stetig
bergab nach "Drei Annen Hohe", vorbei an Bäumen mit
herrlicher Herbstfärbung und an großen Lichtungen. In "Drei
Annen Hohe" angekommen stand die nächste Entscheidung an:
der "Wikinger-Wegbeschreibung" folgen oder auf dem "Harzer
Hexensteig" weiter? Laut Karte sollte dieser sich einige
Kilometer weiter im Süden wieder aufteilen und die südliche
Variante direkt nach "Mandelholz" führen. Also weiter
geradeaus, dann durch den Wald bis zum Abzweig der
südlichen Variante, welcher aber etwas versteckt am
"Rastplatz Steinbach" liegt. Durch dichte Wälder und
entlang von kleinen Bächen gelangte ich genau neben dem
Hotel wieder zu einer Bundesstraße. Damit hatte ich für
diesen Tag genug und nach einer heißen Dusche und einem
leckeren Abendbrot war der Tag vorbei.
6. Tag - von Mandelholz nach
Wendefurth/Altenbrak
Draußen war es recht nebelig und leichter Nieselregel
sorgte für eine hohe Luftfeuchtigkeit. Von der "Talsperre
Mandelholz" gab es nicht viel zu sehen, da alles Grau in
Grau da lag. Über den Damm dieser Talsperre ging es erst
einmal parallel zur Straße nach "Neue Hütte" und dann den
"Harzer Hexenstieg" wieder Richtung Norden um an das Ende
der gestrigen Etappe anzuknüpfen. Anschließend wieder
zurück nach "Neue Hütte" und dem "Harzer Hexensteig"
gefolgt bis zum "Königshütter Wasserfall" und weiter durch
den Ort. Am Ortsausgang ging es gleich wieder einen Berg
hinauf um zur "Ruine Königsburg" zu gelangen und die
"Stempelsucht" zu befriedigen. Trotz des diesigen Wetters
konnte ich auch einen Blick über "Königshütte" werfen.
Entlang der "Überleitungssperre" ging es weiter nach Osten
bis zur "Trogfurther Brücke" = der Staumauer. Durch noch
mehr Wald und vorbei an riesigen Abraumhalden des
Kalibergbaus wurde in einer Hütte eine Pause eingelegt um
diese wenigstens trocken zu überstehen. Oberhalb von
"Rübeland", am Aussichtpunkt "Hohe Kleef" gab es einen
Ausblick über die Stadt und ins Tal. Wegen der
tiefhängenden Wolken war von den Bergen rumherum leider
nichts zu sehen. Durch "Kreuztal" und "Neuwerk" ging es
wieder hinauf in die Berge, in stetigem Bergauf und Bergab
parallel zur "Talsperre Wendefurt". Für Pilzsammler wäre
dies die ideale Wanderung gewesen, Links und Rechts des
Weges standen massenweise Pilze der verschiedensten Sorten.
Da ich aber keine Ahnung davon habe, habe ich die Finger
davon gelassen. Kurz nach einer Lichtung am "Kuhberg" sind
sie wieder da die Engländer, wir grüßen uns nur kurz, da
ich gerade die Abholung in "Wendefurth" abgesagt hatte und
somit bis nach "Altenbrak" muss. Kurze Zeit geht es direkt
durch ein Bett eines kleinen Baches und über schöne
Waldwege zur Staumauer der "Talsperre Wendefurt". Entlang
der "Bode" ging es anschließend nach "Altenbrak", wo wieder
die "Stempelsucht" zuschlug. Am Ortseingang führen die
Nordliche und Südliche Variante des "Harzer Hexenstieg"
wieder zusammen, ein Stück entfernt auf dem Südlichen soll
es einen weiteren Stempel geben, am Aussichtspunkt
"Schöneburg". Am Ende waren es gut 3km zusätzlich durch ein
großes abgeholztes Gebiet und die Aussicht war zwar
vorhanden, aber wegen des trüben Wetters nicht sonderlich
spektakulär. Nach etwas Verwirrung im Ort wurde dann auch
das Hotel des Tages gefunden, vorher sah ich die Engländer
noch ein letztes Mal - winkend bei einem heißen Getränk in
einem anderen Hotel.
7. Tag - von Altenbrack nach Thale
Auch dies sollte wieder ein trüber Tag werden, der Nebel
hängt tief im "Bode"-Tal, allerdings bleibt es bis "Thale"
trocken. In "Altenbrack" geht über die Brücke zurück zum
"Harzer Hexenstieg" und weiter entlang der "Bode" bis nach
"Treseburg". Und wieder einen Berg hinauf zum
"Aussichtspunkt Weißer Hirsch" (Stempelstelle...).
Allerdings hing der Nebel schon im Wald, so das es Oben
angekommen außer Nebel nichts zu sehen gab: links ein Baum,
rechts ein Baum, dazwischen eine Bank und davor ein
Geländer. Dahinter nur Nebel, Nebel und Nebel. Wieder unten
ging es im "Bode-Tal" weiter mit Ausblicken ins Tal bis zum
Abzweig zur "Rosstrappe". In meinem Wahn doch noch die
"Goldene Harzer Wandernadel" zu erhalten ging es natürlich
hinauf Stempel holen, kurz von der "Rosstrappe" ins Tal
blicken und wieder hinunter (1 Stunde Umweg). Nur wenige
Meter weiter, unterhalb der "Rosstrappe" ging es an der
Gaststätte "Königsruh" vorbei über eine Brücke und gleich
wieder in vielen Serpentinen bergauf Richtung
"Hexentanzplatz". Oben angekommen am "Tierpark
Hexentanzplatz" entlang erst einmal nach Rechs zur
"Prinzensicht" (etwas über 2km Umweg). Die Aussicht war
erwartungsgemäß "nebelig". Nachdem auch der letzte Stempel
am Eingang des Tierparks abeholt wurde, gab es noch einen
kleinen Rundgang auf dem "Hexentanzplatz". Wegen des
Wetters war recht wenig los und man kam überall gut hin.
Bergab habe ich auf die 2,5km nach Unten verzichtet und bin
mit der Seilbahn wieder ins Tal gefahren. Eigentlich wollte
ich von der Talstation aus noch den letzten fehlenden
Kilometer des "Harzer Hexenstiegs" laufen (zur Gaststätte
"Königsruh" und wieder zurück), aber da es anfing zu regnen
habe ich darauf verzichtet. Schließlich bin ich den Weg in
den letzten Jahren schon oft gegangen. Also wieder den
Wegweisern des "Harzer Hexenstiegs" gefolgt und quer durch
den Kurpark zu dessen Ende am Bahnhof gelaufen. Links davon
hinein in die Touristinformation und die "Harzer Hexenstieg
Wandernadel" und die "Goldene Harzer Wandernadel" abgeholt.
Geschafft! Durch Zufall waren es auch nur noch 10 Minuten
bis der Zug nach "Quedlinburg" abfuhr, so das ich nicht
lange auf dem Bahnsteig herumstehen musste.
Damit war diese schöne Wanderung leider schon zu Ende, aber
ich werde mit Sicherheit wieder in den Harz fahren um zu
wandern. Schließlich gibt es noch weitere Stufen der
"Wandernadel" und auch die südliche Variante des "Harzer
Hexenstiegs" will ich noch erkunden. Meine Empfehlung hat
diese Reise.
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