Nachdem ich in den letzten Jahren nur mit dem Fahrrad um die Müritz gefahren bin, sollte die Tour in diesem, nach der erfolgreichen Rennsteig-Wanderung, zu Fuss bewältigt werden. Startpunkt war die "Pension Fledermaus" - eine kleine, nette Pension, mit einfacher Einrichtung, dafür viel Natur und Ruhe. Mitten im Wald gelegen, direkt am Teufelsbruch.



1. Tour (Waren -> Boek)
Am ersten Tag ging es direkt nach Süden durch den Nationalpark. Vom Teufelsbruch zum Warnker See, zum Rederang- und Specker See. Mit dem ein oder anderen Abstecher nach Links und Rechts war das Tagesziel die Haltestelle Bolter Kanal. Von da aus kann man entweder mit dem Schiff über Röbel und Klink zurück nach Waren fahren oder mit dem Bus. Ich wählte den Bus, da dieser im östlichen Nationalpark noch verkehrt, im westlichen Teil ist man dagegen auf das Schiff angewiesen.




2. Tour (Boek -> Röbel)
Der Bus brachte mich wieder an den Endpunkt der Wanderung vom Vortag. Allerdings auf einer anderen Strecke, so das man bisher unbekannte Teile des Nationalparks sehen konnte. Unterwegs stieg eine Mitarbeiterin der Nationalparkverwaltung ein und vermittelte einige Informationen zum Park, zur Geschichte und was man so Links und Rechts des Weges sehen konnte.

Diese Etappe war das längste Teilstück und zwischen Zielow und Röbel folgte ich nicht dem eigentlichen Rundweg - schliesslich musste ich das Schiff in Röbel erwischen. Aber zunächst ging es vom Bolter Kanal nach Rechlin mit Luftwaffenmuseum und Yachthafen, teilweise durch ehemaliges Militärgebiet. Dann wieder nach Norden durch Vipperow nach Zielow. Von da zwischen Feldern direkt nach Röbel. Mit dem am Vortag erworbenen Nationalparkticket kann man neben den Bussen auch die Schiffe auf der Müritz nutzen, was sich bei häufiger Nutzung durchaus rechnet.




3. Tour (Röbel -> Klink)
Eigentlich sollte dies die letzte Etappe der Umrundung werden, da das Nationalparkticket gültig war, sollte es an diesem Tag nochmal genutzt werden, daher ging die Tour nur bis Klink. Aber zuerst mit dem Schiff von Waren zurück nach Röbel, quasi entlang der Strecke, welche ich zurücklaufen wollte. Über Marienfeld, Zierow, Dorf Sietow ging es nach Klink. Welches neben dem Schloss Klink auch ein grosses Hotel zu bieten hat, welches weithin sichbar ist. Die schönste Teilstrecke auf dieser Etappe ist der Wald zwischen Dorf Sietow und Sembzin, wenn man nicht gerade einer grösseren Wandergruppe begegnet. Zu beachten ist in Klink, das das Schiff nicht im Ort Klink anlegt, sondern im Hotel/Klink-Bereich.



4. Tour (Waren -> Klink -> Waren)
Die letzte Strecke war relativ leicht, aber grossteils reich bevölkert. Von meiner Pension ging es durch Waren, durch den Zeltplatz Kamerun und den Forst nörlich von Klink. Auf dem Rückweg noch ein kleiner Umweg den Kanal entlang, welcher die Müritz mit den westlich gelegenen Seen verbindet.