9. Tag: Mit der Interislander-Fähre "Arahura" wird die "Cook Strait" überbrückt und durch die "Marlborough Sounds" gelangen wir nach Picton. Da trotz des Sommers auch in Neuseeland Weihnachten im Dezember stattfindet, waren wir von der teilweise noch vorhandenen Weihnachtsdekoration nicht ganz so überrascht.

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10. Tag: Endlich wieder etwas mehr Aktivität - mit der Fähre fuhren wir hinaus in die "Marlborough Sounds" zum Startpunkt des "Queen Charlotte Tracks" - "Ship Cove". Eine herrliche Wanderung mit viel auf und ab. Nach dieser Weiterfahrt nach St. Arnaud, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten.

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11. Tag: Wanderung auf den "Mt. Robert" - immer schön bergan, dafür aber mit Ausblicken über den "Lake Rotoiti", durch märchenhafte Wälder. Auf dem Gipfel angelangt, verzogen sich die Wolken und uns boten sich herrliche Weitblicke. Auf dem Rückweg konnten wir noch mehr von dem sich bietenden Panorama genießen.

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12. Tag: Vor der eigentlichen Wanderung des heutigen Tages ein kurzer Strandspaziergang in Kaiteriteri. Von da aus fuhren wir mit der Fähre in den "Abel-Tasman-Nationalpark" - dem kleinsten Nationalpark Neuseelands. Nach der Anlandung in der "Anchorage Bay" ging es hinauf in die Hügel, zurück nach Marahau zum Bus, mehr oder weniger der Küstenlinie folgend. Begleitet dabei vom "Lärm" unzähliger Zikaden.

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13. Tag: Von St. Arnaud zuerst dem "Buller-River" folgend und einem Stopp am "Irimahuwhero Viewpoint" ging es nach Süden bis Fox, in den "Westland Nationalpark". Unterwegs Stopps am "Truman Track", den "Pfannkuchenfelsen" in Punakaiki und der Jademanufaktur in Hokitika. In Fox angelangt folgte am späten Nachmittag noch ein Rundflug mit Landung auf dem gleichnamigen Gletscher. So konnten wir schon die ersten Eindrücke für den nächsten Tag sammeln. Abends ein kurzer Ausflug in den nahe gelegenen Wald, auf dem "Glühwürmchen-Pfad".

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14. Tag: An diesem Tag ging es zu Fuß auf die Gletscher-Zunge des "Fox-Gletschers", inklusive Steigeisen an den Füßen. So ein Gletscher ist schon recht beeindruckend - von der Größe her und das er mitten in der tropischen Vegetation noch an Größe zunimmt. Neben dem "Franz-Josef-Gletscher" - quasi gleich nebenan, gibt es nur noch einen weiteren Gletscher auf der Welt zwischen soviel Grün, in Südamerika. Am Nachmittag eine kurze Wanderung rund um den "Lake Matheson" und am Abend kurze Fahrt zum "Glacier Viewpoint" mit Sonnenuntergang.

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15. Tag: Weiter gehts nach Süden: mit Haltepunkten am "Knights Point Lookout", "Ship Creek" über den "Haast-River" und durch den "Haast-Pass" ins Herz der Südinsel. Nach einem weiteren Stopp in Arrowtown am Nachmittag Ankunft in Queenstown. Schon der erste Abend zeigte, hier kann man soviel unternehmen, da reicht der nächste Tag auf keinen Fall!

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16. Tag: Der Großteil der Gruppe fuhr mit dem alten Dampfschiff "TSS Earnslaw" zur Farmshow am "Walter Peak", ich dagegen erkunde Queenstown, denn am Nachmittag wird nicht viel Zeit dazu sein - wir unternahmen eine "Herr der Ringe-Tour" nach Glenorchy und weiter nach Norden. Sollte man auf alle Fälle gesehen haben, auch wenn man die "Herr der Ringe"-Filme nicht kennt. Die Gegend ist atemberaubend. Nach der Rückkehr nach Queenstown ging es hinauf auf den "Gondola-Berg". Und wieder... Ausblicke, Einer neben dem Anderen. ;-)

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17. Tag: Entlang des "Wakatipi-Sees" nach Südosten. Vorbei an Kingston und Mossburn nach Te Anau - unserem Tagesendpunkt. Aber vorher weiter in den "Fjordland-Nationalpark" zum "Milford Sound". Quer durch das gigantische Bergmassiv trafen wir am Eingang zum "Homer-Tunnel" unsere ersten Keas (Bergpapageien). Am "Milford Sound" angekommen ging es wiedermal auf ein Schiff - zur Fahrt hinaus in den Sound, mit Wasserfällen und "Neuseeland-Seebären". Auch an diesem Tag lernten wir beide Seiten des Wetters kennen - auf dem Weg hinaus zur "Tasman Sea" wolkig und regnerisch, auf dem Weg zurück dann blauer Himmel und Sonnenschein.

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18. Tag: Ein echter Abenteuer-Tag, aber das wussten wir am Morgen noch nicht... Trotz leichtem Regenfalls ging es mit der Fähre zum Startpunkt des "Milford Track", auf welchem wir eine Etappe wandern wollten. Mit Regenschirmen bewaffnet liefen wir ca. 1 Stunden durch den Regenwald, vorbei am "Glade House" zur "Clinton Hut". Da die offiziellen "Milford-Track-Guides" sich nicht erweichen liesen, mussten wir wohl oder übel einige Zeit in der "Clinton Hut" verbringen, erhielten dafür aber einen Überblick über Track, seine Geschichte und die Natur links und rechts des Weges. Durch den ständigen Regen, war das Flüsschen über die Ufer getreten und unser Rückweg zur Fähre führte durch mehr als Knietiefes Wasser. Hatte man sich dann einmal überwunden einfach durchzulaufen, ging es etwas zügiger voran. Dafür sah die Fähre am Ende mit den ganzen, zum trocknen aufgehängten Sachen recht lustig aus. ;-) Nachdem wir uns alle getrocknet hatten, ging es am Abend ins Kino von Te Anau, einem Kino, welches nur für einen Film gebaut wurde - einer herrlichen Dokumentation über den "Fjordland-Nationalpark". Sollte man sich unbedingt anschauen, wenn man vor Ort ist. Ebenso eine heiße Schokolade im "Sandfly-Cafe" nebenan trinken.

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19. Tag: Weiterfahrt nach Norden, durch Queenstown zur "Kawarau-Schlucht". Dort konnte, wer wollte von der "Kawarau-Bridge" 43m in die Tiefe springen - es soll die erste kommerzielle Bunge-Sprunganlage der Welt gewesen sein. Nebenan gleich wieder ein "Herr der Ringe-Drehort". Weiter über den "Lindis-Pass" zum "Lake Ohau". Als etwas einfacheres Hotel angekündigt, hat das wohl keiner so gesehen. Jedes Zimmer hatte einen Weitbick über den "Lake Ohau", inklusive Mond am Abend und Sonnenaufgang am Morgen. Das Hotel dient in der Ski-Saison als Skihotel und ist dementsprechend bequem eingerichtet.

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20. Tag: Leider ging es schon nach einer Nacht weiter zum "Mt. Cook / Aoraki", dem mit 3754m höchsten Berg Neuseelands. Am Fuße des Berges angekommen führte die heutige Wanderung zum "Hooker-Lake", dem Schmelzwassersee des gleichnamigen Gletschers. Nach einem Stopp an der "Church of the Good Shepherd" ("Kirche des guten Hirten") wurden wir an unsere Gastfamilen "verteilt" wo wir einen netten Abend verbrachten.

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21. Tag: Nach der Verabschiedung von unserer Gastfamilie in Geraldine ging es auf der Touristenroute nach Christchurch. Zuerst quer durch die Stadt zum "Cave Rock". Welches gleichzeitig die grösste Entfernung von Zuhause aus gesehen war (ca. 18.200 km), das "richtige" andere Ende der Welt liegt ca. 1.500km weiter draußen im Pazifik. Anschließend ein kleiner Stadtrundgang im Zentrum von Christchurch. Am Abend unser Abschiedsessen und Verabschiedung. Leider war es dann doch schon vorbei.

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22. Tag: Ein Teil unserer Gruppe reiste schon am Morgen ab, ein paar hatten noch den ganzen Vormittag Zeit die Stadt zu erkunden, was wir auch taten. Nach einem Besuch im "Canterbury Museum" (sehr empfehlenswert!) und dem "Botanischen Garten" ging es zurück zum Hotel und anschließend zum Flughafen. Das war es dann. :-(

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Mein Dank an alle die mit auf dieser Tour waren! Die netten Neuseeländer und Neuseeland selber. Ein weiterer Besuch wird folgen, das Land ist einfach zu faszinierend um es nur einmal zu besuchen.

GPS / Google Earth:
Die Routen gibt es als Datei für Google Earth im Download-Bereich.


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