10. Tag:
Endlich wieder etwas mehr Aktivität - mit der Fähre fuhren
wir hinaus in die "Marlborough Sounds" zum Startpunkt des
"Queen Charlotte Tracks" - "Ship Cove". Eine herrliche
Wanderung mit viel auf und ab. Nach dieser Weiterfahrt nach
St. Arnaud, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten.
11. Tag:
Wanderung auf den "Mt. Robert" - immer schön bergan, dafür
aber mit Ausblicken über den "Lake Rotoiti", durch
märchenhafte Wälder. Auf dem Gipfel angelangt, verzogen
sich die Wolken und uns boten sich herrliche Weitblicke.
Auf dem Rückweg konnten wir noch mehr von dem sich
bietenden Panorama genießen.
12. Tag: Vor
der eigentlichen Wanderung des heutigen Tages ein kurzer
Strandspaziergang in Kaiteriteri. Von da aus fuhren wir mit
der Fähre in den "Abel-Tasman-Nationalpark" - dem kleinsten
Nationalpark Neuseelands. Nach der Anlandung in der
"Anchorage Bay" ging es hinauf in die Hügel, zurück nach
Marahau zum Bus, mehr oder weniger der Küstenlinie folgend.
Begleitet dabei vom "Lärm" unzähliger Zikaden.
13. Tag: Von
St. Arnaud zuerst dem "Buller-River" folgend und einem
Stopp am "Irimahuwhero Viewpoint" ging es nach Süden bis
Fox, in den "Westland Nationalpark". Unterwegs Stopps am
"Truman Track", den "Pfannkuchenfelsen" in Punakaiki und
der Jademanufaktur in Hokitika. In Fox angelangt folgte am
späten Nachmittag noch ein Rundflug mit Landung auf dem
gleichnamigen Gletscher. So konnten wir schon die ersten
Eindrücke für den nächsten Tag sammeln. Abends ein kurzer
Ausflug in den nahe gelegenen Wald, auf dem
"Glühwürmchen-Pfad".
14. Tag: An
diesem Tag ging es zu Fuß auf die Gletscher-Zunge des
"Fox-Gletschers", inklusive Steigeisen an den Füßen. So ein
Gletscher ist schon recht beeindruckend - von der Größe her
und das er mitten in der tropischen Vegetation noch an
Größe zunimmt. Neben dem "Franz-Josef-Gletscher" - quasi
gleich nebenan, gibt es nur noch einen weiteren Gletscher
auf der Welt zwischen soviel Grün, in Südamerika. Am
Nachmittag eine kurze Wanderung rund um den "Lake Matheson"
und am Abend kurze Fahrt zum "Glacier Viewpoint" mit
Sonnenuntergang.
15. Tag:
Weiter gehts nach Süden: mit Haltepunkten am "Knights Point
Lookout", "Ship Creek" über den "Haast-River" und durch den
"Haast-Pass" ins Herz der Südinsel. Nach einem weiteren
Stopp in Arrowtown am Nachmittag Ankunft in Queenstown.
Schon der erste Abend zeigte, hier kann man soviel
unternehmen, da reicht der nächste Tag auf keinen Fall!
16. Tag: Der
Großteil der Gruppe fuhr mit dem alten Dampfschiff "TSS
Earnslaw" zur Farmshow am "Walter Peak", ich dagegen
erkunde Queenstown, denn am Nachmittag wird nicht viel Zeit
dazu sein - wir unternahmen eine "Herr der Ringe-Tour" nach
Glenorchy und weiter nach Norden. Sollte man auf alle Fälle
gesehen haben, auch wenn man die "Herr der Ringe"-Filme
nicht kennt. Die Gegend ist atemberaubend. Nach der
Rückkehr nach Queenstown ging es hinauf auf den
"Gondola-Berg". Und wieder... Ausblicke, Einer neben dem
Anderen. ;-)
17. Tag:
Entlang des "Wakatipi-Sees" nach Südosten. Vorbei an
Kingston und Mossburn nach Te Anau - unserem Tagesendpunkt.
Aber vorher weiter in den "Fjordland-Nationalpark" zum
"Milford Sound". Quer durch das gigantische Bergmassiv
trafen wir am Eingang zum "Homer-Tunnel" unsere ersten Keas
(Bergpapageien). Am "Milford Sound" angekommen ging es
wiedermal auf ein Schiff - zur Fahrt hinaus in den Sound,
mit Wasserfällen und "Neuseeland-Seebären". Auch an diesem
Tag lernten wir beide Seiten des Wetters kennen - auf dem
Weg hinaus zur "Tasman Sea" wolkig und regnerisch, auf dem
Weg zurück dann blauer Himmel und Sonnenschein.
18. Tag: Ein
echter Abenteuer-Tag, aber das wussten wir am Morgen noch
nicht... Trotz leichtem Regenfalls ging es mit der Fähre
zum Startpunkt des "Milford Track", auf welchem wir eine
Etappe wandern wollten. Mit Regenschirmen bewaffnet liefen
wir ca. 1 Stunden durch den Regenwald, vorbei am "Glade
House" zur "Clinton Hut". Da die offiziellen
"Milford-Track-Guides" sich nicht erweichen liesen, mussten
wir wohl oder übel einige Zeit in der "Clinton Hut"
verbringen, erhielten dafür aber einen Überblick über
Track, seine Geschichte und die Natur links und rechts des
Weges. Durch den ständigen Regen, war das Flüsschen über
die Ufer getreten und unser Rückweg zur Fähre führte durch
mehr als Knietiefes Wasser. Hatte man sich dann einmal
überwunden einfach durchzulaufen, ging es etwas zügiger
voran. Dafür sah die Fähre am Ende mit den ganzen, zum
trocknen aufgehängten Sachen recht lustig aus. ;-) Nachdem
wir uns alle getrocknet hatten, ging es am Abend ins Kino
von Te Anau, einem Kino, welches nur für einen Film gebaut
wurde - einer herrlichen Dokumentation über den
"Fjordland-Nationalpark". Sollte man sich unbedingt
anschauen, wenn man vor Ort ist. Ebenso eine heiße
Schokolade im "Sandfly-Cafe" nebenan trinken.
19. Tag:
Weiterfahrt nach Norden, durch Queenstown zur
"Kawarau-Schlucht". Dort konnte, wer wollte von der
"Kawarau-Bridge" 43m in die Tiefe springen - es soll die
erste kommerzielle Bunge-Sprunganlage der Welt gewesen
sein. Nebenan gleich wieder ein "Herr der Ringe-Drehort".
Weiter über den "Lindis-Pass" zum "Lake Ohau". Als etwas
einfacheres Hotel angekündigt, hat das wohl keiner so
gesehen. Jedes Zimmer hatte einen Weitbick über den "Lake
Ohau", inklusive Mond am Abend und Sonnenaufgang am Morgen.
Das Hotel dient in der Ski-Saison als Skihotel und ist
dementsprechend bequem eingerichtet.
20. Tag:
Leider ging es schon nach einer Nacht weiter zum "Mt. Cook
/ Aoraki", dem mit 3754m höchsten Berg Neuseelands. Am Fuße
des Berges angekommen führte die heutige Wanderung zum
"Hooker-Lake", dem Schmelzwassersee des gleichnamigen
Gletschers. Nach einem Stopp an der "Church of the Good
Shepherd" ("Kirche des guten Hirten") wurden wir an unsere
Gastfamilen "verteilt" wo wir einen netten Abend
verbrachten.
21. Tag: Nach
der Verabschiedung von unserer Gastfamilie in Geraldine
ging es auf der Touristenroute nach Christchurch. Zuerst
quer durch die Stadt zum "Cave Rock". Welches gleichzeitig
die grösste Entfernung von Zuhause aus gesehen war (ca.
18.200 km), das "richtige" andere Ende der Welt liegt ca.
1.500km weiter draußen im Pazifik. Anschließend ein kleiner
Stadtrundgang im Zentrum von Christchurch. Am Abend unser
Abschiedsessen und Verabschiedung. Leider war es dann doch
schon vorbei.
22. Tag: Ein
Teil unserer Gruppe reiste schon am Morgen ab, ein paar
hatten noch den ganzen Vormittag Zeit die Stadt zu
erkunden, was wir auch taten. Nach einem Besuch im
"Canterbury Museum" (sehr empfehlenswert!) und dem
"Botanischen Garten" ging es zurück zum Hotel und
anschließend zum Flughafen. Das war es dann. :-(
Mein Dank an alle die mit auf
dieser Tour waren! Die netten Neuseeländer und Neuseeland
selber. Ein weiterer Besuch wird folgen, das Land ist
einfach zu faszinierend um es nur einmal zu besuchen.
GPS / Google Earth:
Die Routen gibt es als Datei für Google Earth im Download-Bereich.
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